• WIR

Hola Guatemala - von Mayas und Lava

Wir beginnen Etappe 4: Zentralamerika. Hola de Guatemala!

KULTURSCHOCK GUATEMALA CITY

Vom JFK fliegen wir über México City nach Guatemala City – von hier müssen wir innerhalb der nächsten zwanzig Stunden nach Flores kommen, genau genommen nach Santa Elena, wo wir bei einem Deutschen wohnen werden. Für eine private Unterkunft mit einem eigenen Bad mitten im Dschungel arbeiten wir am Tag ein paar Stunden als Video- / Photographen und Übersetzer.

Angekommen am Flughafen in Guatemala City immigrieren wir problemlos ins Land und holen unsere Backpacks vom Kofferband – das in der Seitentasche verstaute Pfefferspray explodiert unterdessen und eine langanhaltende Hustenattacke folgt. Das war’s dann auch mit der Selbstverteidigung. Vom Flughafen nehmen wir für umgerechnet $10 ein Taxi nach Guatemala City zur Busstation des Unternehmens Maya de Ora. Die Fahrt dauert nicht all zu lang – bei dem Fahrstil der Guatemalteken, an den wir uns wohl nie gewöhnen werden, sind wir froh, dass wir gegen 10:30 Uhr lebendig ankommen. Angekommen bei der Busstation, müssen wir leider feststellen, dass wir den Bus nach Flores um eine Stunde verpasst haben und der nächste erst am Abend gegen 20 Uhr fährt. Also machen wir uns zu Fuß mit je 25 Kilo auf dem Rücken und 8 Kilo vor der Brust auf den Weg zu einem anderen Busunternehmen – FDN Fuerte Del Norte. Wir haben eine grobe Wegbeschreibung bekommen – mit unserem teilweise eingerosteten bis fast gar nicht vorhandenen Spanischkenntnissen kommen wir nur schleppend voran und unsere amerikanische Simkarte funktioniert hier leider gar nicht: Das Internet hilft uns also auch nicht weiter. Dennoch finden wir die Busstation und buchen uns einen Bus für 14Uhr nach Flores. Als nächstes wollen wir eine Handykarte mit Internet und Telefonguthaben kaufen, damit wir ein wenig navigieren und kommunizieren können. Wir machen uns also erneut mit unseren 25 und 8kg auf den Weg und werden auf Nachfrage nach einem Handyladen mit den Worten „Be careful“ (zu deutsch: „seit vorsichtig“) in eine Richtung geschickt, als uns wenige Meter später eine Frau abfängt: „Diese Gegend ist sehr gefährlich – ihr solltet nicht in die Richtung gehen. Ich bringe euch hier weg.“ – Wochen später erfahren wir, dass wir uns nicht nur in einer der gefährlichsten Zonen Guatemala’s befanden, sondern sich hier vorallem zwei Banden bekriegen. Wieder angekommen im Wartesaal unseres Busunternehmens, haben wir leider immer noch keine Simkarte für unser Handy. Tini bleibt an dieser Stelle also mit unseren schweren Rucksäcken im Warteraum sitzen, während Sissy sich alleine in Guatemala City auf die Suche nach dieser verdammten Handykarte macht (diese hätte es im übrigen auch absolut problemlos direkt am Flughafen gegeben). Alleine macht sie sich also auf den Weg die Straße runter und findet tatsächlich zwei Blöcke weiter einen Handyladen – ein Handyladen im Sinne von ein leerer Raum mit einem kleinen Tresen und einem Plakat: 1.8 GB – 7 días. Das bitte – einmal. Muchas gracias. Mit Händen und Füßen entwickelt sich langsam ein Verkaufsgespräch und nach Installation und Bezahlung, kann sich Sissy endlich wieder auf den Rückweg machen. Sie hält noch kurz bei einer Art „Späti“ an – da steht eine Gallone Wasser! Ob die noch ungeöffnete Gallone tatsächlich zum Verkauf stand oder eigentlich dem Verkäufer gehörte und ob er sie für viel zu viel Geld verkauft hat, ist egal – wir brauchen Wasser. Mit funktionierendem Handy und Gallone kommt Sissy zurück zum Warteraum und findet eine Tini vor, die bei ihrem Anblick vor Erleichterung, Freude und abfallender Panik in Tränen ausbricht – sie hat sich schon das schlimmste ausgemalt. Wieder vereint warten wir noch ein paar Stunden auf den Bus und nehmen dann in unseren Komfort-Sitzen für eine 11-stündige Busfahrt nach Flores platz.



Im Bus finden wir partiell etwas Ruhe – wir schlafen zwischendurch, schauen Serien und versuchen uns mit Händen und Füßen mit unserer Sitznachbarin zu unterhalten – ab und wann geht die Tür auf - das Öffnen der Türen macht uns immer leicht panisch – zu oft haben wir schon von Überfällen auf Busse gehört, bei denen man alle seine Wertsachen herausgeben muss. Zwar haben wir ein paar unserer Wertsachen gut versteckt und „unsichtbar“ gemacht – dennoch – die Panik bleibt. Ein paar Leute steigen aus, andere steigen ein. Zwischendurch öffnet sich die Tür und ein lautes Geschrei in hohen weiblichen Stimmen schallt durch den Bus: „Banans, Mangos, Enchiladas. – Bananas, Mangos, Enchiladas.“ – „No, gracias. Tengo absolutely keinen Hunger, weil viel zu nervosa.“ – ansonsten bleibt es friedlich und gegen Mitternacht erreichen wir unversehrt die Busstation in Santa Elena, wo wir direkt von einem Taxifahrer eingesammelt werden und zu unserem Hostel „Cafe Yaxha“ auf der Isla de Flores gebracht werden. Auf Grund unserer späten Ankunft hat uns unser Gastgeber hier für eine Nacht eingebucht. Auf absolute Vorfreude auf eine Dusche und gemeinsames Einkuscheln, folgt leichte Enttäuschung als wir zu „unserem“ Zimmer geleitet werden – im 9-Bett Zimmer, in dem schon drei Jungs schlafen, stellen wir unsere Backpacks ab und legen uns nach dem Zähneputzen, einer Katzenwäsche und der ersten Begegnung mit einer Kakerlake völlig erschöpft und total fertig von diesem Horrortag in getrennte Betten. Als wir am nächsten morgen etwas erholter aufwachen, sind die Jungs bereits weg und wir können nochmal eine Runde zusammen kuscheln, bevor es endlich unter die Dusche und dann ans Tageslicht geht.

ISLA DE FLORES & DIETER

Nach einem schockierenden Kulturschock in Guatemala City folgt absolute Begeisterung – Guatemala und vor allem die Isla de Flores zeigt sich von einer ganz anderen Seite. Wir blicken auf einen wunderbaren See, der die Insel umringt, Palmen stehen am Straßenrand und kleine Gassen bilden das Zentrum des Geschehens. Wir gehen in einem kleinen Hängematten behangenen Café mit Blick auf das Wasser Frühstücken - das Cool Beans, welches ab jetzt unser Stammcafé werden soll.




Dann werden wir von Eva, einer lieben kleinen Guatemaltekin abgeholt – Eva ist Dieters Frau, Hobbybasketballspielerin und ungefähr in unserem Alter. Dieter ist um die fünfzig, deutsch, Architekt und restaurierte schon diverse Mayastätten. Bei Dieter und Eva werden wir für die kommenden zehn Tage wohnen und für ihn ein paar Fotos von seinem Gästehaus, und seiner Skybar machen – zudem werden wir für ihn sein Buch über Tikal – die größte Mayastätte der Welt – vom Englischen ins Deutsche übersetzten.

Bei Dieter haben wir ein eigenes Zimmer und ein eigenen Bad in seinem Gästehaus mit ganz eigener Küche – sonst sind keine Gäste da, nur die drei Hunde Marshall, Vagabond und Maite. Und so pendeln wir Tag ein Tag aus mit dem TukTuk zwischen unserem Gästehaus in Santa Elena und der Isla der Flores hin und her. Frühstück gibt es entweder zu Hause oder im Cool Beans, wo wir gutes W-Lan haben und für Dieter Arbeit am Laptop verrichten können.


Guatemala und vor Allem die Isla de Flores entpuppt sich neben unserem kleinen Kulturschock in Guatemala City als kleine Perle – die Guatemalteken sind ein unwahrscheinlich liebevolles Volk und nach einer Weile gewöhnen wir uns auch an das mit Maschinengewehren bewaffnete Sicherheitspersonalen vor den Einkaufszentren.



Zum Abend hin treffen wir uns dann meist mit Dieter und Eva in seiner Skybar, wo wir zu Abend essen und die ein oder anderen Cervezas und Margarithas verzehren – ohla Guatemala. Mit den Worten „Man hat die Maus tolle Augen“ lernen wir am ersten Abend dann auch direkt den haarlosen Andreas kennen – liebevoll Andrés oder von Tini nach zwei Bier auch gerne Thomas genannt. Andrés ist deutsch, führt in Kapstadt ein Hotel und ist gerade auf einer einjährigen Weltreise. Als guter Freund von Dieter verbringen wir hier einige Tage mit ihm.




DIE MAYA: YAXHA & TIKAL

Es wird Zeit für ein bisschen Kultur und Geschichte – es wird Zeit für Biene Maya und die Imker. Wir machen mit Dieter, Eva, Andrés und Rául einen Ausflug zu unserer ersten Mayastätte: Yaxha! Yaxha ist eine mesoamerikanische archäologische Stätte im Nordosten des Petén Beckens und ein ehemaliges zeremonielles Zentrum und eine Stadt der präkolumbischen Mayazivilisation.



Hier geben uns Dieter, der schon seit 1997 in Guatemala lebt, und Rául, gebürtiger Guatemalteke, eine exzellente private Führung durch die Stätte – beide haben bei den Ausgrabungen und Restaurationsarbeiten als zweite Architekten mitgewirkt und kennen sich nicht nur exzellent in der Stätte aus, sondern erzählen uns auch viel über die Mayakultur und wie die Menschen früher gelebt haben. Und so wandern wir durch eine Art hügeligen Teutoburgerwald und bekommen erzählt, dass sich unter den Hügeln doch tatsächlich Gebäude befinden, die es noch auszugraben gibt – uns werden Türen und Abwasserkanäle gezeigt, Bolzplätze und Leitplanken – hier bedarf es einer guten Vorstellungskraft. Wir bahnen uns unseren Weg zu den bereits ausgegrabenen und größtenteils restaurierten Stätten, finden Fledermäuse, die hier ein Zuhause gefunden haben und verzehren hoch oben auf einem Tempel eine Torte: Andrés hat heute Geburtstag. Wir sind umgeben von Affengebrüll, die sich unmittelbar vor unseren Augen von Ast zu Ast schwingen – wir sind im Dschungel – in einem echten Dschungel und sitzen auf einem Mayatempel; von hoch oben blicken wir auf einen See, in dem Krokodile auf Captain Hook lauern. Hoch oben auf dem Mayatempel gibt es für Geburtstagskind Andrés ne fette Sahnetorte – Mayastätte, Sahnetorte und Brüllaffen – so in der Kombination haben wir das tatsächlich nicht erwartet. Im Anschluss feiern wir noch Andrès Geburtstag in der Skybar weiter – dazu sein Lieblingsgetränk von den Philippinen – 1 Liter Gin, 1 Liter Bier, 1 Liter Sprite, 1 Liter Ananassaft – im Nu ist er betrunken, entledigt sich seines Mageninhaltes noch während des Hauptganges und nachdem wir vor der Haustür noch auf eine Tarantula treffen, fallen wir gegen 22 Uhr alle ins Bett und schlafen friedlich.



Wenige Tage später machen wir uns dann alleine auf zu unserer zweiten Mayastätte: Tikal. Am Vorabend gab es Mayaunterricht bei Dieter: Mit 6.372 registrierten Stätten, ist die Mayakultur die größte Kultur dieser Welt und Tikal mit über 3.000 Strukturen die größte Mayastätte der Welt und die größte Stätte Lateinamerikas. Wir lernen viel über den Mayakalender, über die Orientierung der Tempeleingänge nach der Sonne und was das ganze mit dem Heiligtum Zentralamerikas zu tun hat: dem Maistortilla.



Der rappelvolle Bus fährt um 8.00 Uhr ab – einige Deutsche (inklusive Kilian, der sich während des Ausflugs in eine kleine Israeli verliebt), Schweden, Kanadier, Rumänen, Mexikaner und Dänen – jung und alt sind dabei. Auf dem Mittelsitz geht es größtenteils ohne Anschnallgurt im Formel 1 Tempo zur Stätte. Hier angekommen, führt uns Luis, der schon bei der Serie „Survivor“ die Ausgesetzten im Dschungel betreut hat, durch die Mayastätte. Er erzählt uns noch mehr zu den Bauten und der Kultur, zeigt uns Brüllaffen, Nasenbären, Buschratten, einen Fuchs, viele Blattschneiderameisen, Kolibris und Taranteln – willkommen zurück im Dschungel. Die Mayastätte ist gigantisch – es ist beeindruckend was hier vor vielen Jahrhunderten von Menschenhand erbaut wurde und wie die Menschen hier einsz in ihren Tempeln voller Farbenbracht gelebt haben und sich und ihr Leben, ihre Bauten und Ernte nach der Sonne ausgerichtet haben.



REISENDE

In Flores treffen wir mal wieder auf viele andere tolle Reisende, die unsere Zeit hier in Guatemala besonders schön machen:

Allen voran natürlich Eva und Dieter, bei denen wir wohnen und die uns einen so tollen Einblick von Seiten eines Einheimischen in Guatemala geschenkt haben – mit Eva gehen wir am letzten Abend im übrigen mit den Einheimischen Basketball spielen und stellen fest – irgendwie ist hier alles ganz anders und dennoch genau wie zu Hause!

Wir lernen Jana und Sarah aus Konstanz kennen, die aktuell durch Guatemala, Belize und México reisen und denen erst kürzlich Ausweise, Handy, Ebook-Reader, Geld und Kreditkarte an einem See geklaut wurde – wir verbringen den ein oder anderen Nachmittag und Abend zusammen und Jana sollen wir dann später auch in México wieder treffen.

Zu dem treffen wir auf viele ältere Herrschaften, die teilweise bis zu sechs Jahre schon mit dem Segelboot um die Welt reisen – die meisten, so wie zum Beispiel Marcus und Margie, kommen aus dem Vereinten Königreich, sind in Rente und sind jetzt in Guatemala in Dieter’s Sprachschule zu Gast. Die Geschichten, die uns die älteren Herrschaften erzählen sind unglaublich und machen Lust auf mehr – Lust auf mehr reisen, mehr Abenteuer, mehr Planlosigkeit – ganz nach Margie’s Motto: „Der Plan ist keinen Plan zu haben und selbst das kann sich noch ändern.“


ANTIGUA

Von Flores geht es per Nachtbus in 8 Stunden über Guatemala City nach Antigua, einer wunderbaren kleinen Stadt westlich von Guatemala City. Die Busfahrt überleben wir mal wieder nur knapp – der Busfahrer gibt im guatemaltekischen Fahrstil mal wieder Vollgas, der Bus liegt in den Kurven gefühlt auf der Seite und geht vor jeder Bodenschwelle in eine Vollbremsung. Dank liegender Sitze können wir dennoch einige Stunden Schlaf finden und so finden wir auch bei turbulenter Fahrt und Todesangst ein wenig Ruhe. In Antigua haben wir für fünf Nächte ein kleines Doppelzimmer in Nordamerikas bestem Hostel, dem Maya Papaya, gebucht und wir fühlen uns hier pudelwohl. Wir verleben ein paar entspannte Tage in Antigua, schlendern durch die Gassen, kaufen das ein oder andere kleine Souvenir, füllen uns mit Quesedilla und Margarithas, laufen zum großen Kreuz einen kleinen Berg hinauf und genießen einen wunderbaren Blick über ganz Antigua, gehen im „El Rustico“ mal richtig authentisch guatemaltekisch essen und machen „ganz nebenbei“ eine zweitägige Wanderung auf einen schlafenden Vulkan, auf dem wir am Lagerfeuer sitzen, Marshmellows grillen und mit Blick auf einen Vulkan, der alle 20 Minuten ausbricht und ganz echte Lava spuckt, übernachten!




ACATENANGO UND EL FUEGO - DER LAVASPUCKENDE VULKAN

Tag 1

7:30Uhr: Ein ausgiebigem Frühstück, Equipment ausleihen und die Gruppe kennenlernen. Es folgt eine 1 ½ Stündige Busfahrt, die uns hoch auf 2.400 Höhenmeter bringt.



10:04Uhr: Wir starten unsere Wanderung. Vor allem die ersten 10 Minuten waren die Hölle. Die Lungen brennen – wir haben das Gefühl, dass wir diese Wanderung niemals schaffen werden – etwas später gewöhnen sich unsere Lungen langsam an die Höhe und die Atmung wird besser. Der Weg ist voller Geröll und getrockneter Vulkanasche.

11:10Uhr: Langsamer geht’s nicht. Es ist ganz schön fordernd – nicht für alle acht Teammitglieder und erst recht nicht für unsere zwei Guides. Wir haben ein paar super schnelle Wanderer und ein paar super langsame Wanderer in unserer Gruppe – wir sind irgendwo in der Mitte - „You are only as strong as the weakest member of your team.“

12:30 Uhr: Mittagspause. Langsam fühlen wir uns besser und das Essen und eine Runde sitzen hilft ungemein. Ein paar streunende Hunde umgeben uns, ein Pferd trägt Equipment nach oben. Bei guten Gesprächen in der Gruppe kommen wir langsam wieder zu Kräften. Unterwegs kommen uns andere Wanderer auf ihrem Abstieg mit den Worten „Good Luck – I cried“ entgegen – Danke dafür, was soll das jetzt bedeuten?

14:22 Uhr: Wir erreichen das Basecamp – den Ort, an dem wir heute Nacht schlafen werden. Hier ist es ganz schön kalt. 3.515 Höhenmeter, 6.66km, 1.116km auf eigenen Füßen hochgestiegen, 2 Stunden und 15 Minuten Laufzeit. Es war hart und steil aber die letzte Stunde verging wie im Flug. Der Rucksack wurde gefühlt immer schwerer – mit 5 Litern Wasser, Essen und Wechselkleidung im Gepäck wirklich nicht leicht.

16:00 Uhr: Wir hören den Vulkan explodieren, sehen können wir nichts – vor uns eine weiße Wand – wir sitzen in Mitten einer Wolke.

20:10 Uhr: Nach Nudeln, Rotwein, Marshmellows am Lagerfeuer und vielen tollen Gesprächen (wir haben echt eine mega tolle Gruppe erwischt), ist es Schlafenszeit. In zwei kleinen Hütten liegen Isomatten und -15 Grad Celsius Schlafsäcke für uns bereit – wir teilen uns auf die Hütten auf und versuchen, zum Geräusch von leichtem Regen auf dem Wellblechdach und dem alle 20-Minuten ausbrechenden Vulkan, etwas Schlaf zu finden.



Tag 2.

3:45Uhr: Der Wecker klingelt und passend mit ihm sehen wir, aus dem kleinen Fenster unserer Hütte blickend, den ausbrechenden Vulkan El Fuego direkt vor uns – er spuckt glühend rote Lava in den dunklen Himmel hinein! Jetzt heißt es aufstehen, Zähne putzen, anziehen und den finalen Aufstieg zum Sonnenaufgang bewältigen. Es ist dunkel, es ist kalt, es ist unwahrscheinlich anstrengend. Auf Geröll beziehungsweise Asche bahnen wir uns mit Stirnlampen und Wanderstöcken den Weg nach oben. Einer von unserer Gruppe ist unten geblieben, eine andere muss wegen falschem Schuhwerk den Aufstieg gemeinsam mit einem unserer Guides abbrechen. Wir sind also nur noch zu sechst bis wir auf einmal unseren Guide verlieren. Der Guide und unsere zwei Neuseeländer sind spurlos verschwunden und so sind es nur noch wir zwei und die Schweizerin und die Engländerin. Verwirrt darüber und leicht erbost über diese Leichtsinnigkeit auf einem Vulkan bei absoluter Finsternis, bahnen wir uns unseren Weg – wir sind uns nicht sicher, ob wir hier noch richtig sind und wollen schon unseren Rückweg antreten, als uns eine andere Gruppe entgegen kommt und sich kurz darauf unser Guide auch die Mühe gemacht hat, nach uns zu suchen. Wieder vereint in der Gruppe machen wir uns auf die letzten Meter – hier müssen wir über riesige Felsen klettern und das – man möge es gerne nochmal betonen – in absoluter Dunkelheit. Über die Felsen klettern bedeutet zugleich, dass wir uns dem Kamm des Vulkans nähern und in tosendem Wind stehen – für Sissy geht es an dieser Stelle nicht vor und nicht zurück: Mentaler Zusammenbruch, Krokodils Tränen, Atemnot. Auf einmal macht dieser Satz „Good Luck, I cried“ des jungen Mannes, der uns entgegen kam, total Sinn – es reicht, „Geht ohne mich, ich will da nicht hoch.“ – Der Rest der Gruppe hat sich brav hinter ihr versammelt und wartet in Ruhe und ganz ohne Stress das Ende des mentalen Zusammenbruches ab. „Hier bleiben“ oder gar „umdrehen“ ist an dieser Stelle natürlich nicht mehr möglich – 10 Meter vom Ziel entfernt, 5 Minuten bis zum Sonnenaufgang – Tini schreit und ruft und packt die flehende und weinende Sissy letztendlich am Arm, dann geht es weiter. Durch den Windkanal werden wir alle vom Guide über den Kamm des Vulkans gezogen und finden im Krater etwas Schutz vor dem Wind. 3.987 Höhenmeter – wir haben es geschafft, wir sind oben und erneut fließen die Tränen, diesmal vor Schönheit, vor Freude und vor Glückgefühl. Nach vorne blickend geht die Sonne hinter einem dramatischen Wolkenschleier auf, rechts von uns bricht El Fuego zeitgleich aus – Lava und dunkle Rauchwolken zeichnen den Himmel. Es ist gigantisch, unglaublich windig und zugleich eiskalt.



Der Abstieg wird um einiges einfacher – mittlerweile ist es hell und die umliegenden Berge und die Stadt ergeben ein wunderbares Bild. Über die Asche rutschen wir einfach den Berg wieder hinunter – es ist einfach und macht sogar Spaß. Gegen 6:30 sind wir wieder im Basecamp und machen ein Lagerfeuer. Das Frühstück verweigern wir, jetzt haben wir Magen-Darm und kein Klo – das ist das ungünstigste was man sich auf einem Vulkan nur vorstellen kann!


7:30 Uhr: Jetzt heißt es Abstieg – von 3.987 Höhenmeter zurück auf 2.000. Der ist größtenteils tatsächlich sehr unangenehm – zwei Stunden lang mit den Beinen bremsen, bloß nicht ausrutschen – jeden von uns packt es einmal und wir küssen die Asche des Vulkans. Unten angekommen geht es per Bus zurück zum Hotel.


12:00 Uhr: Zurück auf 1.000 Höhenmeter, wo wir uns vor allem über das Klo und dann zweitrangig über die Dusche freuen – danach folgt ein langer erholsamer Mittagsschlaf.

Nach einem Tag Pause und mit leichten Muskelkater geht es am nächsten Tag früh morgens um 3:00Uhr per Privatshuttle zum Flughafen in Guatemala City – Goodbye Guatemala – es war wunderschön. Die Menschen, die Kultur, das Essen, die Natur, die Mayas, der Vulkan.




Und jetzt: Vamos a México!!!!


ENGLISH VERSION



GUATEMALA: Of Mayans and errupting vulcanoes

The start of stage 4: Central America. Hola de Guatemala!

Culture Shock Guatemala City

From JFK we fly via México City to Guatemala City - from here we have to get to Flores within the next twenty hours, to be precise to Santa Elena, where we will stay with a German guy. For a private accommodation with a private bathroom in the middle of the jungle we will work a few hours a day as video- / photographers and translators.

Once arrived at the airport in Guatemala City we immigrate without any problems into the country and get our backpacks from the suitcase belt - the pepper spray stored in the side pocket explodes in the meantime and a long lasting cough attack follows. Goodbye self-defense. From the airport we take a taxi to Guatemala City to the Maya de Ora bus station for the equivalent of $10. The journey doesn't take too long - with the driving style of the Guatemalans, which we will probably never get used to, we are glad that we arrive alive at around 10:30. Once arrived at the bus station, we unfortunately have to find out that we just missed the bus to Flores by one hour and the next one does not leave until the evening at 8 pm. So we walk to another bus company - FDN Fuerte Del Norte with 25 kilos on our back and 8 kilos in front of our chest. We got a rough description of the way - with our partly rusty or almost non-existent knowledge of Spanish we only make slow progress and unfortunately our American SIM card doesn't work here at all: The internet doesn't help us either. Nevertheless we find the bus station and book a bus for 2 o'clock to Flores. Next we want to buy a mobile phone card with internet and phone credit, so that we can navigate and communicate a little. So we set off again with our 25 and 8kg and are sent on demand for a mobile shop with the words "Be careful" in one direction when a woman intercepts us a few meters later: "This area is very dangerous - you shouldn't go in that direction. I'll get you out of here." - Weeks later we find out that we were not only in one of Guatemala's most dangerous zones, but that there is actually two gangs fighting here. Back in the waiting room of our bus company, we still don't have a SIM card for our mobile phone. So Tini stays in the waiting room with our heavy backpacks, while Sissy searches alone in Guatemala City for this damn mobile phone card (which would have been available at the airport without any problems by the way). All alone she makes her way down the street and actually finds a mobile phone shop two blocks away - a mobile phone shop in the sense of an empty room with a small counter and a poster: 1.8 GB - 7 días. This please - once. Muchas gracias. With hands and feet a sales talk slowly develops and after installation and payment, Sissy can finally make her way back. She stops briefly at a kind of "kiosk" - there's a gallon of water! Whether the still unopened gallon was actually for sale or actually belonged to the seller and whether he sold it for far too much money doesn't matter - we need water. Sissy comes back to the waiting room with a functioning cell phone and a gallon of water and finds a Tini who bursts into tears at the sight of her - relieved, happy to see her - she has already imagined the worst. We wait a few more hours for the bus and then take a seat in our comfort seats for an 11-hour bus ride to Flores.

On the bus we find some rest - we sleep in between, watch shows and try to talk to our seat neighbour with our hands and feet - from time to time the door opens - opening the doors always makes us panic - too often we have heard about robberies on buses, where you have to hand over all your valuables. Although we have hidden some of our valuables well and made them "invisible" - nevertheless - the panic remains. Some people get out, others get in. In between the door opens and a loud scream in high female voices echoes through the bus: "Bananas, Mangos, Enchiladas. - Bananas, mangos, enchiladas." - No, gracias. Tengo absolutely no hunger, because far too nervosa." - otherwise it remains peaceful and about midnight we reach the bus station in Santa Elena intact, where we are collected directly by a taxi driver and are brought to our hostel "Cafe Yaxha" on the Isla de Flores. Due to our late arrival our host booked us a room for one night. After absolute anticipation of a shower and cuddling up together, slight disappointment follows as we are led to "our" room - in the 9-bed dorm, in which three boys are already sleeping, we put our backpacks down and after brushing our teeth, washing ourselves and meeting a cockroach for the first time, we lie down completely exhausted and completely finished with this horror day in separate beds. When we wake up the next morning, the boys are already gone and we can cuddle up for another hour before we finally go to the shower and then out to meet Guatemala by day.


Isla de Flores & Dieter

After a shocking culture shock in Guatemala City follows absolute enthusiasm - Guatemala and above all the Isla de Flores shows itself from a completely different side. We are looking at a wonderful lake that surrounds the island, palm trees stand at the roadside and small alleys form the centre of the town. We walk into a small hammock-covered café with a view of the water - the Cool Beans, which from now on will be our place to be.


Then we are being picked up by Eva, a lovely little Guatemalan - Eva is Dieters wife, hobby basketball player and about our age. Dieter is about fifty, German, architect and already restored several Mayan sites. We will stay with Dieter and Eva for the next ten days and take some pictures of his guesthouse and his skybar - and we will also translate his book about Tikal - the biggest Mayan site in the world - from English into German.

With Dieter we have our own room and bathroom in his guest house with its own kitchen - otherwise there are no guests, only the three dogs Marshall, Vagabond and Maite. And so we commute day in and day out with the TukTuk between our guesthouse in Santa Elena and the Isla of the Flores. Breakfast is served either at home or at Cool Beans, where we have good W-Lan and can do work on the laptop for Dieter.

Guatemala and above all the Isla de Flores turns out to be a little gem besides our little culture shock in Guatemala City - the Guatemalans are an incredibly loving people and after a while we even get used to the security personnel armed with machine guns in front of the shopping centres.

In the evening we usually meet Dieter and Eva in his Skybar, where we have dinner and have one or two Cervezas and Margarithas - ohla Guatemala. With the words "What great eyes" we get to know the hairless Andreas on the first evening - lovingly called Andrés. Andrés is German, runs a hotel in Cape Town and is currently on a one-year trip around the world. As a good friend of Dieter we spend some days here with him.


The Maya: Yaxha & Tikal

It's time for a bit of culture and history - it's time for the Mayans. Together with Dieter, Eva, Andrés and Rául we make an excursion to our first Maya site: Yaxha! Yaxha is a Mesoamerican archaeological site in the northeast of the Petén Basin and a former ceremonial center and city of pre-Columbian Mayan civilization.

Dieter, who has lived in Guatemala since 1997, and Rául, a native Guatemalan, give us an excellent private guided tour of the site - both have been involved in the excavations and restoration work as second architects and not only know the site very well, but also tell us a lot about Mayan culture and how people lived in the past. And so we walk through a kind of hilly Teutoburger forest and are told that under the hills there are actually buildings that can still be excavated - we are shown doors and sewers, football fields and crash barriers - here we need a good imagination. We make our way to the already excavated and mostly restored sites, find bats that have found a home here and eat a cake high up on a temple: It's Andrés birthday today. We are surrounded by apes roaring, jumping from branch to branch right in front of our eyes - we are in the jungle - in a real jungle and are sitting on a mayan temple; from high above we look at a lake where crocodiles lurk on Captain Hook. High up on the Maya temple there is a cake for Andrés - Maya site, cake and howler monkeys - a combination we actually did not expect. Afterwards we celebrate Andrè's birthday in the Skybar - including his favourite drink from the Philippines - 1 litre of gin, 1 litre of beer, 1 litre of sprite, 1 litre of pineapple juice - in no time at all he is drunk, gets rid of his stomach contents during the main course and around 10pm we are all in bed.


A few days later we set off alone to our second Mayan site: Tikal. The evening before we had Maya lessons with Dieter: With 6,372 registered Mayan sites, the Mayan culture is the largest culture in the world and Tikal with over 3,000 structures is the largest Mayan site in the world and the largest site in Latin America. We learn a lot about the Mayan calendar, about the orientation of the temple entrances which are aligned according to the sun and what the whole thing has to do with the shrine of Central America: the Tortilla.

The bus full of people leaves at 8.00 a.m. - some Germans (including Kilian, who falls in love with a little Israeli during the trip), Swedes, Canadians, Romanians, Mexicans and Danes - young and old are here. Once here, Luis, who already looked after the abandoned in the jungle during the "Survivor" series, leads us through the Maya site. He tells us more about the buildings and the culture, shows us howler monkeys, coatis, bush rats, a fox, many leaf-cutter ants, hummingbirds and tarantulas - welcome back to the jungle. The Mayan site is gigantic - it's impressive what was built here many centuries ago by human hands and how the people lived here in their temples full of colour and aligned themselves and their lives, buildings and harvest with the sun.


Travellers

In Flores we meet again many other great travellers, who make our time here in Guatemala especially beautiful:

Above all, of course, Eva and Dieter, with whom we live and who have given us such a great insight on the part of a native of Guatemala - with Eva we go on the last evening to play basketball with the locals and realize - somehow everything is completely different here and yet just like at home!

We meet Jana and Sarah from Constance, who are currently travelling through Guatemala, Belize and México and who recently had their passports, mobile phone, ebook reader, money and credit card stolen at a lake site - we spend one or two afternoons and evenings together and we will meet Jana again later in México.

On top of that we meet many older people, some of whom have been travelling around the world by a sailboat for up to six years - most of them, such as Marcus and Margie, come from the United Kingdom, are retired and are now guests at Dieter's language school in Guatemala. The stories that the older gentlemen tell us are incredible and make us want more - an increased desire to travel more, to experience more adventure, more lack of plans - according to Margie's motto: "The plan is not to have a plan and even that can still change".


Antigua

From Flores it takes 8 hours by night bus via Guatemala City to Antigua, a wonderful little town west of Guatemala City. We only barely survive the bus ride again - the bus driver accelerates in the Guatemalan driving style, the bus lies in the curves and before every speed bump goes into a full brake. Thanks to lying seats we can still find some hours of sleep and so we find a little peace even with a turbulent drive and mortal fear. In Antigua we booked ourselves a small double room in North America's best hostel, the Maya Papaya, for five nights and we feel very comfortable here. We spend some relaxed days in Antigua, stroll through the alleys, buy some souvenirs, fill ourselves with Quesedilla and Margarithas, walk up a small mountain to the big cross and enjoy a wonderful view over Antigua, go for an authentic Guatemalan meal at "El Rustico" and do a two-day hike on a sleeping volcano, on which we sit at the campfire, grill marshmellows and spend the night overlooking a volcano that erupts every 20 minutes and spits out real lava!


Acatenango and El Fuego - the lava spitting volcano

Day 1

7:30am: A good breakfast, the renting of equipment and getting to know the group. A 1 ½ hour bus ride follows, which takes us up to 2,400 metres above sea level.

10:04am: We start our hike. Especially the first 10 minutes were hell. The lungs are burning - we have the feeling that we will never manage this hike - a little later our lungs slowly get used to the altitude and breathing gets better. The path is full of scree and dried volcanic ash.

11:10am: It can't get any slower. It's quite demanding - not for all eight team members and certainly not for our two guides. We have some super fast hikers and some super slow hikers in our group - we are somewhere in the middle - "You are only as strong as the weakest member of your team".

12:30: Lunch break. Slowly we start to feel better and the food and a moment of sitting helps immensely. A few stray dogs surround us, a horse carries equipment to the top. With good conversations in the group we slowly regain our strength. On the way other hikers meet us on their descent with the words "Good Luck - I cried" - thanks for that, what does that mean?

14:22: We reach the basecamp - the place where we will sleep tonight. It's pretty cold here. 3.515 meters of altitude, 6.66km, 1.116km climbed on our own feet, 2 hours and 15 minutes running time. It was hard and steep but the last hour flew by. The backpack felt heavier and heavier - with 5 liters of water, food and a change of clothes it was really not easy.

16:00: We hear the volcano errupt, we see nothing - in front of us a white wall - we sit in the middle of a cloud.

20:10: After noodles, red wine, Marshmellows at the campfire and many great conversations (we have really caught a great group), it is bedtime. In two small huts there are sleeping mats and -15 degrees Celsius sleeping bags waiting for us - we divide into the huts and try to find some sleep to the sound of light rain on the corrugated iron roof and the volcano erupting every 20 minutes.

Day 2.

3:45am: The alarm clock rings and with it we see the erupting volcano El Fuego while looking out of the small window of our hut - it spits glowing red lava into the dark sky! Now we have to get up, brush our teeth, put on our clothes and master the final ascent at sunrise. It's dark, it's cold, it's incredibly exhausting. On scree or ash we make our way up with headlamps and walking sticks. One guy of our group has stayed down, another girl has to quit the ascent together with one of our guides because of terrible chosen shoes. So there are only six of us left until we suddenly lose our guide. The guide and our two New Zealanders disappeared without a trace and so it is only us and the Swiss girl and the English girl. Confused and slightly angry about this carelessness on a volcano in absolute darkness, we make our way - we are not sure if we are still on the right track screaming for Benjamin and Hannah. We almost wanted to start our way back, when another group approaches us and shortly after our guide took the trouble to look for us. Again reunited in the group we start the last meters - here we have to climb over huge rocks and - let's emphasize it again - in absolute darkness. Climbing over the rocks also means that we are approaching the ridge of the volcano and are standing in a thundering wind - for Sissy it's not going back and forth at this point: mental breakdown, crocodile tears, shortness of breath. Suddenly this sentence "Good Luck, I cried" of the young man who came towards us makes total sense - it's enough, "Go without me, I don't want to go up there". - The rest of the group has gathered behind her and waits patiently and without stress for the end of the mental breakdown. Of course, "staying here" or even "turning around" is no longer possible at this point - 10 meters away from the finish line, 5 minutes until sunrise - Tini screams and calls for her and finally grabs the pleading and crying Sissy by the arm, then it goes on. Through the wind tunnel, we are all being pulled by the guide over the crest of the volcano and find some protection from the wind in the crater. 3.987 meters altitude - we made it, we are up and the tears flow again, this time because of beauty, joy and happiness. Looking up front, the sun rises behind a dramatic veil of clouds, to our right El Fuego errupts out at the same time - lava and dark clouds of smoke mark the sky. It is gigantic, incredibly windy and at the same time ice-cold.

The descent becomes a lot easier - meanwhile it is bright and the surrounding mountains and the city form a wonderful picture. Over the ashes we simply slide down the mountain again - it is easy and even fun. Around 6:30 we are back at the base camp and make a campfire. We refuse breakfast, now we have stomach-intestine and no toilet at hand - this is the worst thing you can possibly have on a volcano!

Now it's time to descent - from 3.987 m altitude back to 2.000 m. This is mostly really very unpleasant - all the stopping with your legs for two hours, just don't slip - each of us gets to fall once and we kiss the ashes of the volcano. Once we arrive at the bottom, we take the bus back to the hotel - back to 1,000 m altitude, where we are especially looking forward to the toilet and then, secondarily, to the shower - after that we have a long restful nap.


A day later and with slight muscle soreness, we take a private shuttle to the airport in Guatemala City at 3:00 am - Goodbye Guatemala - it was beautiful. The people, the culture, the food, the nature, the Mayas, the volcano.


Vamos a México!!!!

WO WIR GERADE SIND

SHORTCUTS

2019 - 2020

NEW ZEALAND

AUSTRALIA

THAILAND

CHINA

CANADA

ALASKA

USA

GUATEMALA

MEXICO 

PERU

BOLIVIA

CHILE

ARGENTINIA

URUGUAY